55

Meter Höhenunterschied

159

Meter Streckenlänge

37%

Steigung

25

Kapazität

DIE CHRONIK DER FUNICOLARE

Die Funicolare di Verona wurde geplant im Jahr 1939 als Transportmittel für Studenten der Accademia delle Belle Arti G. B. Cignaroli, die sich damals im Castel San Pietro befand, und blieb von 1941 bis 1944 in Betrieb, als sie aufgrund des Krieges stillgelegt wurde.

Die Bergstation und die Gleise verwahrlosten jahrzehntelang, während die Talstation zum Sitz des 1975 gegründeten Teatro/Laboratorio wurde.

2011 zog das experimentelle Theater um und ermöglichte so das Projekt der Wiederinbetriebnahme der Funicolare, die dann im Juni 2017 wiedereröffnet wurde.

Colle San Pietro

Auf dem auch als Monte Gallo bekannten Hügel befand sich im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. die erste Ansiedlung der Stadt und bereits im 1. Jahrhundert beherbergte er zahlreiche wichtige Bauwerke Veronas wie den Jupitertempel, welcher zerstört wurde, sowie das Teatro Romano, das heutezu den ältesten und bedeutendsten Architekturzeugnissen zählt, die sich in Verona aus der Römerzeit erhalten haben.

Der Hügel wurde auch im frühen Mittelalter zum Protagonist der Stadtgeschichte, als Theoderich, der König der Ostgoten, seinen Palast auf dem Hügel errichtete. Später ließen sich der lombardische König Alboin und der Marquis del Friuli Berengario in dieser Residenz nieder.

Aufgrund seiner strategischen Lage über der Stadt wurde er von den Österreichern als Sitz der Kaserne Castel San Pietro gewählt, die zwischen 1854 und 1856 im neoromanischen Stil erbaut wurde.

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